
Alle Werke können Sie gerne im Atelier des Künstlers anschauen. Eine Terminvereinbarung ist allerdings erforderlich. Fast alle Werke sind auch käuflich zu erwerben.
Hier sehen Sie ein Werk des Künstlers, welches seit dem 05.10.2025 im FCK-Museum in Kaiserslautern bewundert werden kann. |
Sie sehen hier das neuste Werk des Künstlers. |
Während meiner Schulzeit stand selbstverständlich auch Kunstunterricht auf dem Stundenplan, 1 Stunde wöchentlich.
Doch leider waren die Kunstlehrer nicht in der Lage, für dieses Fach bei uns Schülern Begeisterung zu erwecken. Es wurden Aufgaben gestellt, die dann ausgeführt werden mussten.
Es gab keinerlei Theorieunterricht, obwohl dies auch wichtig gewesen wäre. Ich hatte auch immer den Eindruck, dass die Lehrer auf den Unterricht nicht vorbereitet waren. Alles kam immer spontan und planlos. Während wir dann die Aufgabenstellung lösten, beschäftigten sich die Lehrer mit sich selbst und gingen kaum durch die Reihen,
um zu schauen, was die Schüler so machen.
Daher war ich damals froh, nach der Schulzeit nie wieder mit Kunst (als Künstler) in Berührung kommen zu müssen.
Aus dieser Zeit existiert nur eine Hinterglasmalerei (das Bild mit dem roten Haus, welches hier zu sehen ist), die in all
den Jahren immer einen Platz in meinem Haus hatte.
Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt ...
Meine Frau überraschte mich Ende November 2022 mit einen Zeichenkasten, der mit über 300 Teilen (Buntstifte, Bleistifte, Acrylfarben, Ölfarben und vielem mehr) sehr gut ausgestattet war.
Ich war gerade 58 Jahre alt geworden und hätte nie im Traum daran gedacht, dass mich das Thema "Kunst als Künstler" jemals wieder interessieren würde. Aber ich lag damit komplett daneben.
Aus gesundheitlichen Gründen war ich auf der Suche nach etwas, womit ich meine Feinmotorik verbessern konnte. Irgendwann nahm ich mir einen
Stift und fing an loszukritzeln, denn um mehr handelte es sich zunächst einmal nicht.
Es war erstaunlich, zu sehen, was sich bei diesem Rumkritzeln auf dem Papier manifestierte.
Im Laufe der Zeit stellte ich auch fest, dass sich meine Feinmotorik verbesserte und ich die Stifte immer besser halten und führen konnte. So war es zum Beispiel kein Problem mehr, geschlossene Kreise oder Ovale am Stück - ohne den Stift abzusetzen - zu zeichnen.
Zwischenzeitlich kann ich auch nicht mehr sagen, wie viele Blätter Papier ich alleine nur für
Schraffierübungen verbrauchte.
Mit jeder Zeichnung wurde ich besser. Um meine Kenntnisse und Fähigkeiten zu verbessern, stöberte ich dann im Internet nach Zeichentutorials.
Meine Sammlung an Fachliteratur und Tutorials wurde mit der Zeit auch immer größer. In den lokalen Bibliotheken recherchierte ich dann, welche Literatur verfügbar ist. Waren die Bücher
für mich auch brauchbar, dann bestellte ich mir diese dann im Buchhandel.
Am Anfang musste ich bei meinen Zeichnungen immer überlegen, wie welcher Strich wo gemacht werden muss. Irgendwann bewegte sich meine Hand von selbst, ohne dass ich mir über
die Strichführung Gedanken mehr machen musste.
In der ersten Zeit fand ich dies aber etwas spooky; inzwischen habe ich mich an die eigenmächtigen Bewegungen meiner Hand gewöhnt.
Als mir dann irgendwann unzählige Keilrahmen mit Leinwand geschenkt wurden, versuchte ich mich auch mit der Malerei. Die ersten Versuche begannen mit Ölfarbe. Dann stellte ich fest, dass es sich mit Acrylfarben einfacher arbeiten lässt und
inzwischen arbeite ich bei meinen Gemälden nur noch damit. Ein positiver Nebeneffekt dabei: Es stinkt beim Malen nicht nach Ölfarbe.
Auch habe ich mich mit anderen Techniken beschäftigt. Das Zeichnen mit Kohle ist sehr interessant. Ebenso auch das Verwenden von Grafitpulver, womit sehr tolle Effekte erreicht
werden können.
Besonders stolz bin ich auf meine realistische Bleistiftzeichnungen, die nach real existierenden Gebäuden, Steinen oder Skulpturen gezeichnet wurden.
Diese Werke sind auf meiner Seite DER! Pfalz-Zeichner zu finden.
Inzwischen will ich auf das Malen und das Zeichnen nicht mehr verzichten, denn es trägt als positiver Nebeneffekt auch sehr gut zum Abschalten und Entspannen bei.
Ich kann jedem Menschen nur raten, sich ein Hobby zu suchen. Es ist eine Bereicherung des Lebens!
Als ich am Durchschauen meiner Werke war, sah ich, dass das mein 1. Werk Ende November 2023 erstellt wurde.
Hier sehen Sie 3 meiner Acrylbilder.
In einem "Kramladen" bin ich durch Zufall auf Modelliermasse aufmerksam geworden, die nicht zwingend zum Aushärten gebrannt werden muss.
Ebenso kam ich in dem erwähnten Laden auch an Glastellern vorbei, die mir gut gefallen hatten.
So landeten 2 Exemplare in meiner Einkaufstasche. Auf dem Rückweg nach Erzenhausen kam mir dann spontan die Idee mit den Spaghetti.
Die Spaghetti wurden mittels Modeliermasse auf einem der Teller modeliert und dann bemalt.
Es galt herauszufinden, ob Modelliermasse auf einem Glasteller dauerhaft haftet. Diese Frage kann mit JA beantwortet werden.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen und die Spaghetti-Plastik hat einen Ehrenplatz in meinem Esszimmer und ist ein echter "Hingucker", der jeden Besucher zum Staunen bringt. Leider sind diese Spaghetti nicht essbar.
Zu den Tutorials im Internet ist allerdings zu sagen, dass es leider sehr viel unbrauchbares Material gibt.
Super Tutorials bietet Yadegar Asisi, die in seinem Kanal auf Youtube zu finden sind!
Ich kann diese Tutorials nur empfehlen, da sie sehr gut zu verstehen und nachverfolgbar sind!